Post:Fr. 29.03.2013 17:35h
Upd.:Sa. 07.02.2015 17:05h
Rubr.:Computing
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iCloud am Scheideweg

Brent Simmons von inessential.com empfiehlt Entwicklern, iCloud nicht als Backend für ihre Apps einzusetzen, selbst wenn es irgendwann funktioniert.

Here’s the thing: half the mobile revolution is about designing and building apps for smartphones and tablets.

The other half is about writing the web services that power those apps.

How comfortable are you with outsourcing half your app to another company? The answer should be: not at all comfortable.

Und John Gruber von Daring Fireball dazu:

Don’t take Brent’s word for it. Consider Tim Cook’s doctrine: “We believe that we need to own and control the primary technologies behind the products we make.”

Hört sich eigentlich stimmig an. Aber zwei Punkte haben sie scheinbar nicht bedacht:

  1. Motivation – hinter Cooks Doktrin steckt das Streben nach Perfektion, nicht die möglichst einfache Implementierung einer App auf allen Plattformen.
  2. Kundenwunsch – anscheinend fordern immer mehr Kunden iCloud Integration. Das ist der “Stand der Technik” im Apple Ökosystem.

Oder zusammengefasst: für Entwickler ist iCloud aktuell quasi nicht umsetzbar, für Endkunden das Non­plus­ul­t­ra.

Aus dieser Zwickmühle kann nur Apple sich selbst und die Entwickler-Schar befreien. Spätestens zur WWDC müssen neue APIs her, die einerseits die Implementierung von iCloud vereinfachen, und gleichzeitig die Robustheit erhöhen.

Eddy Cue sieht das garantiert auch so, und er wird es schaffen.