Post:Di. 05.03.2013 23:55h
Upd.:Di. 22.09.2015 16:40h
Rubr.:Computing
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the Verge „Head-On“: Google Glass

The Verge berichtet ausführlich über den aktuellen Stand und Googles Story dahinter.

Google führt demnach zwei Hauptgründe für Glass an:

Those perfect moments watching your […] kid’s recital are either being captured via the lens of a device that sits between you and the actual experience, or being interrupted by constant notifications. Pings from the outside world, breaking into what used to be whole, personal moments.

Die einfachste Lösung dafür wäre: Handys aus und einen \“professionellen\“ Kameramann engagieren.

Googles Lösung geht anders…

We wondered, what if we brought technology closer to your senses? Would that allow you to more quickly get information and connect with other people but do so in a way — with a design — that gets out of your way when you’re not interacting with technology? That’s sort of what led us to Glass.

Das löst das \“Problem\“ der Kameraführung. Jedoch verstärkt Glass im obigen Beispiel die Ablenkung während der Aufführung. In Googles Weltbild sind wir schließlich die untergeordneten \“Befehlsempfänger\“. Google unter dem Titel Google Glass – What It Does:

Answers without having to ask.

Genau das brauche ich nicht. Ich frage, wenn ich etwas wissen will.

Man kann es auch auf die Spitze treiben: Admented Reality

Und dann ist da noch das Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz, ständig von Glass-Trägern gefilmt zu werden.
Messages From the Future prophezeit deswegen das Scheitern von Glass am Markt:

It was simply deemed unacceptable to wear them persistently. […] Which utterly defeated the purpose. On some level – that’s what broke Google Glass. It wasn’t what it was supposed to be. It wasn’t persistent. It was more cumbersome and socially uncomfortable than the previous paradigm.

Ich habe ja mal gedacht, Google Glass wäre was für mich. Inzwischen sehe ich das komplett anders. Auch, weil Glass das Problem des verpassten Augenblicks nicht löst: im aktuellen Stadium muss man immer noch vorher sagen, wenn man ein Foto oder einen Film aufnehmen will. Ich hätte es gern anders herum: speichere die letzten 30 Sekunden.