Post:Mo. 05.08.2013 19:05h
Rubr.:Computing
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Überwachung ist der Innovation ihr Feind

Jean-Louis Gassée führt in seiner Monday Note “Surveillance: The Enemy of Innovation” aus, dass totale Überwachung der Feind von Innovation ist – und von Allem was das öffentliche oder private Establishment gefährdet.

With everything open to scrutiny by our Benevolent Guardians, there’s no safe place to discuss ideas that may seem disturbing at first, but that, given time and privacy, can evolve into new standards, behaviors, and technologies. […]

Eine düstere Zukunft ohne Fortschritt malt er da.

Wer könnte uns „retten”? Gassée hofft auf Technologie:

Or perhaps technology itself will come to the rescue. […] perhaps technology will provide us with an asymmetric advantage against surveillance and recreate a modicum of private space for us.

What I don’t see is The State simply renouncing its surveillance, it’s so convenient. Nor do I see us paying for truly anonymous Gmail, Google Maps, or Facebook.

Wenn sich eine Firma dafür einsetzen würde, wohl dann Apple. Aber seien wir ehrlich, Apple – oder jede andere Technologie-Firma – wird das nur entwickeln und umsetzen, wenn sie einen wirtschaftlichen Erfolg wittern.

Ist der Markt dafür zu zahlen bereit? Welchen Kunden ist es das Wert? Anscheinend finden mehr als die Hälfte der Amerikaner die Überwachung ok. Auch in Deutschland wird zwar heiß diskutiert, aber nur wenig demonstriert.

Und selbst wenn sich mit starker Verschlüsselung eine nennenswerte Kundschaft finden ließe… kann eine amerikanische Firma das gegen ihre Regierung „durchsetzen”? Ich bezweifle das.

Also doch ein offenes Betriebssystem? Mir fällt einfach kein weißer Ritter ein.

Bildquelle (Original): AndyRobertsPhotos @ flickr